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(K)eine Normalität? Schwul-"Sein" aus reflexiv-sozialpsychologischer Perspektive

Phil C. Langer
[Forum Gemeindepsychologie, Jg. 15 (2010), Ausgabe 2]


Die Sexualität ist etwas, das wir selbst erschaffen - sie ist unsere Schöpfung, weit mehr als die Entdeckung eines verborgenen Aspekts unseres Begehrens. Wir müssen verstehen, dass sich mit unseren Begierden und durch sie neue Formen von Beziehungen, neue Formen von Liebe und neue Formen von Schöpfung herstellen lassen. (Foucault, 1984, S. 909-910)

Die Frage der Identität

"Ich bin schwul." - Was bedeutet diese Aussage eigentlich? Stellt sie nicht eine bloße Behauptung von Identität dar, einer Identität, die sich auf einer spezifisch "anderen" Sexualität gründet? Und ist nicht eben jene Sexualität als diskursive Konstruktion anzusehen, die Michel Foucault (1977) durch die Einpflanzung von Perversionen und der Erfindung des Homosexuellen im 19. Jahrhundert charakterisiert sieht? Bezeichnet die Aussage damit nicht das Resultat der soziokulturellen Einschreibung schwulen Begehrens, das in der Tradition der pastoralen Beichte zu entdecken, zu erkunden, zu offenbaren und zu befreien ist? Avanciert Schwul-"Sein" so nicht zu einem diskursiven Identitätseffekt gesellschaftlicher Subjektivierungspraktiken, der sich am Körper "des Schwulen" materialisiert (Butler, 1995)? Ist Identität in diesem Sinn nicht ein performativer Effekt der Sprache?

Gerade angesichts medial forcierter Bemühungen, die aktuellen Gender- und Queer Studies zu desavouieren (z.B. Knauss, 2007), würde ein theoretischer Rückfall hinter diese sozialkonstruktivistische Analyseposition, die naiv an einer essentialistischen Identität von Schwulsein festhalten möchte, die komplexen, nicht einfach repressiv, sondern produktiv wirksamen Machtverhältnisse, die das Feld der Sexualität konstituieren, organisieren und intelligibel machen, verschleiern. Es ist die Einführung eines reflexiven Moments in die Problematisierung von Homosexualität, das in der zitierten Aussage hinter der Feststellung einer "authentischen" sexuellen Identität einen öffentlichen Sprechakt mit hochpolitischen Implikationen erkennt.

Insofern das Paradigma der Reflexiven Sozialpsychologie, das Heiner Keupp (1993) mitbegründet hat, ein Bewusstsein der historischen Genese des Subjekts und eine Kritik wissenschaftlicher Konstrukte programmatisch fordert und analytisch ermöglicht, liefert sie wesentliche theoretische Ansatzpunkte für ein Verständnis der gegenwärtigen Prozesse schwuler Identitätsbildung. In seinen zahlreichen Ausführungen zur narrativen Identität macht Keupp aus sozialpsychologischer Perspektive verständlich, wie Identität als aktive und alltägliche Konstruktionsarbeit hergestellt und intersubjektiv anerkannt werden muss. Seine empirischen Arbeiten liefern zudem innovative methodische Werkzeuge wie die Integration ego-zentrierter Netzwerkkarten in qualitative Forschung, um diese Prozesse fassbar zu machen.

Im Zuge meiner eigenen Interviewstudie zum HIV-Risikoverhalten schwuler Männer (Langer, 2009) führte mich die interpretative Auswertung immer wieder zu seinen Überlegungen zurück. Der Zusammenhang von Kohärenzgefühl und Gesundheitsverhalten, das er in den letzten Jahren mehrfach herausstellte (z.B. Keupp, 2008), spiegelt sich etwa in meinen Narrationsanalysen von schwulen Coming Out-Erzählungen wider. Die dabei extrapolierte Krisen- und Konflikthaftigkeit, mit der die Identitätsbildung oftmals verbunden ist und in vielfältigen Erfahrungen der Anerkennungsverweigerung durch Eltern und Peers aufscheint, begründet, so eine der Thesen, ein sexuelles Risikoverhalten: Da sich schwule Identität wesentlich an Sexualität festmacht, werden Identitätskonflikte bevorzugt im Sexuellen ausagiert.

Dieser Befund lässt das theoretische Spannungsfeld zwischen der Ansicht von Schwulsein als festem Identitätskern und der Zu- und Einschreibung von Schwul-"Sein" als wirkungsmächtigem Diskurseffekt empirisch fassbar werden. Er mahnt an die utopische Perspektive Foucaults (1984), Homosexualität von ihren Identitätszuschreibungen zu entlasten und Schwulsein als Wahl zu begreifen. Damit werden jedoch weitreichende Fragen aufgerufen:


If 'gay' and 'lesbian' are provisional, discursively produced, unstable, performative, and decidedly partial identities - if they are forever in quotation marks - how does one go about studying sexuality and sexually identified populations? Even taking normative discourse as the object of analysis, how does one study its operation when one is, by definition, not 'outside' of it? On what ground does a researcher or author, herself a discursively created subject, himself available for textual deconstruction, wage a critique of normatively constructed sexuality? What's a researcher do?" (Gamson, 2003, S. 556)


Wie können demnach Homosexuelle adressiert werden, ohne in essentialistische Muster zurückzufallen? Welche queere Forschung ist denk- und machbar, wenn ihrem dekonstruktivistischen und poststrukturalistischen Blick ihr eigentliches Subjekt abhanden zu kommen scheint? Bedeutet die Aussage "Ich bin schwul." heute nicht etwas völlig anderes als noch vor zehn oder zwanzig Jahren?

Die Dialektik der Normalisierung

Die Identitätszuschreibungen und Artikulationsräume von Schwul-"Sein" haben sich im Zuge der rasch sich ändernden sozialen und politischen Praktiken in den letzten Jahrzehnten, auf die als Reflexive Modernisierung rekurriert werden kann, deutlich gewandelt. Sie spiegeln sich in dem weitverbreiteten Diskurs über die gesellschaftliche Normalisierung von Homosexualität wider (Herzog, 2005), der auch meine eigene Geschichte betrifft. So erfolgte die endgültige Abschaffung des berüchtigten § 175, als ich gerade mit der Schule fertig wurde und mein Coming Out hatte; diese juridische Befreiung ging indes mit einem subjektiven Verlust eines Identitätsmehrwert schaffenden "Anderssein" einher und fand immer schon im Zeichen von AIDS statt. Die spannende und vielfältige Realität von Regenbogenfamilien erlebte ich während meines Studiums in München; aber ich wurde hier auch mit den persistierender Auswirkungen heteronormativer Erfahrungen und Vorstellungen konfrontiert, die sich auch heute noch tief in diese individualisierten Beziehungsmodelle einschreiben (vgl. Roseneil, 2007 & 2008). Die Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes fiel in meine erste Promotionsphase; sie erzeugte jedoch ein an Foucaults Gouvernementalitätskonzept (vgl. Lemke, 1997) geschultes Unbehagen, dass damit ein Instrument der Organisation und Kontrolle schwuler Sexualität geschaffen werden könnte, die eine Differenzierungsmöglichkeit zwischen den sich verbürgerlichenden und institutionalisierenden "guten" Homosexuellen und den mit den Phantasmen grenzüberschreitenden Sexes versehenen "schlechten" Schwulen legitimierte. Während meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Heiner Keupp fand schließlich die Diskussion um ein Adoptionsrecht schwuler Paare zunehmend öffentlichen Raum; zugleich kam es zu einer Wiederkehr konservativer Diskurse über Geschlecht und Sexualität (Langer, 2004), die lauthals auf eine Stärkung traditioneller Werte drängten.

Diese ambivalente Normalisierung lässt Folgen für das Zugehörigkeitsempfinden zu einer schwulen "Gemeinschaft" vermuten. Insofern Schwul-"Sein" keine gesellschaftliche Differenzposition mehr signifiziert und schwuler Sex als beliebig akzeptierte Verhaltensoption unter anderen firmiert, stellt sich die Frage, was "uns" überhaupt (noch) miteinander verbindet. Bildet sexuelle Präferenz, die nicht qua gesellschaftlicher Marginalisierung und Stigmatisierung gemeinsame Exklusionserfahrungen und repräsentative Interessenvertretungen begründet, eine tragfähige Basis für eine Community? Führt die skizzierte Normalisierung nicht zu einer Schwächung oder einem Verlust des Sense of Community? Und welche Konsequenzen hätte dies für das "normale" schwule Leben?

In ihrer Identitätsstudie mit jungen Erwachsenen machen Keupp et al. (1991) darauf aufmerksam, dass gerade die homosexuelle Identität auf soziale Unterstützung angewiesen sei. In ihrer Diskussion gelungener Coming Out-Prozesse würdigen sie dabei insbesondere den "geschützten Rahmen der Subkultur" (S. 146). An dieser Stelle klingt die Bedeutung beheimatender Communities an, die soziale Unterstützung geben und ein lebensweltspezifisches Empowerment ihrer Subjekte ermöglichen; auch das Minority Stress Model (Meyer, 2003) führt die schwule Community in diesem Sinn als möglichen protektiven Faktor des Gesundheitsverhaltens an. Durch seine Arbeit hat Heiner Keupp maßgeblich dazu beigetragen, die Community als zentralen Ort zielgruppengerechter Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychologie zu verorten und wissenschaftliche Erkenntnisse für gesellschaftliches Engagement fruchtbar zu machen. In dieser Hinsicht liefert er nicht nur theoretische Ansatzpunkte und methodische Werkzeuge für ein Verständnis schwuler Identitätsbildung, sondern auch praxisbezogene Perspektiven für ein ressourcenorientiertes Empowerment.

Durch vielfache Einbindung schwuler und HIV-positiver Akteure in die angeführte Studie zum sexuellen Risikoverhalten und das Bemühen, präventionspraktische Erkenntnisse zu gewinnen, die das HIV-Infektionsgeschehen nachhaltig beeinflussen können, habe ich versucht, dieser Perspektive Rechnung zu tragen. Ernüchternd war dabei der empirische Befund, dass der Großteil der befragten Männer in den Interviews keinen positiven Bezug zu einer schwulen Community herstellen wollte oder konnte, ihr wenig soziales Unterstützungspotential zusprach, von der institutionalisierten Szene und den dort erfahrenen homonormativen Praktiken im Gegenteil sehr gestresst berichtete. In der Identifizierung als "Barebacker", die angesichts der Safer Sex-Norm in der schwulen Szene sozial sanktionierten ungeschützten Geschlechtsverkehr praktizieren und sich zum Teil mehr oder weniger bewusst mit dem HI-Virus hatten infizieren lassen, konstruierten einige Befragte eine Ersatz-Community; ihre Wahrnehmung des mit einem HIV-Übertragungsrisiko versehenen Sexes als Ingroup-Code lässt sich als melancholische Widerstandspraktik gegen eine normalisierte Sexualität interpretieren (Tomso, 2009).

Die Irritationen, die sich daraus ergeben, sind nachhaltiger Art: Welche (oder wessen) schwule Normalität ist das eigentlich, von der wir sprechen? Wie kann die schwule Community objektiv zu einem Empowerment beitragen, wenn der subjektive Sense of Community der Schwulen immer schwächer wird? Inwiefern muss ein Recht auf Krankheit eingeräumt werden, wenn die Aufrechterhaltung der physischen Gesundheit psychische Probleme evoziert? Wie kann Forschung aktiv zu gesellschaftlicher Praxisänderung beitragen?

Das Dilemma der Forschung

Mit den wenigen der kurz anskizzierten Befunde der Interviewstudie werden einem psychopathologisierenden Blick auf Homosexuelle, der dem wissenschaftlichen Diskurs noch bis vor wenigen Jahrzehnten zueigen war, vermeintlich Argumente geliefert. Wie anders sollten sonst wohl die tiefgehenden Identitätskonflikte, die paradoxe Verinnerlichung heteronormativer Vorstellungen (Szymanski, 2009; Kashubeck-West & Szymanski, 2008), die hohe Prävalenz psychischer Störungen (Plöderl, Sauer & Fartacek, 2006), ihre syndemische Verbindung zu exzessivem Drogenkonsum und freiwilligem Risikosex (Stall et al., 2003) verstanden werden? Wie ist es möglich, in diesem überdeterminierten Feld zu forschen? Wie kann die gesellschaftliche, als gewalttätig erfahrene Zurechtmachung schwuler Identität aufgezeigt werden, ohne zugleich eine re-stigmatisierende und pathogene Perspektive ins Recht zu setzen?

Die schwullesbische Arbeitsgruppe am damaligen Institut für Psychologie der Universität München, deren Sprecher der bekennende Heterosexuelle Heiner Keupp war, gab darauf eine wegweisende Antwort. Sie übernahm institutionell die Autorität des Sprechens und formulierte so aus der Community-Perspektive heraus einen eigenen, lebensweltbasierten Deutungsanspruch. Die mit ihrer Arbeit anekdotisch überlieferten Phantasien etablierter Professoren über wüste Orgien in den Institutsräumen machen auf die (nur?) damals auch noch im wissenschaftlichen Bereich existenten Vorurteile gegenüber Homosexuellen aufmerksam und belegen die wichtige wissenschaftspolitische Funktion der Gruppe. Dabei konnte sie nicht zuletzt auf die durch Heiner Keupp (1976) in die deutschsprachige Forschung eingeführte und in ihrer institutionskritischen Anwendung nachhaltige Folgen zeitigende Labeling-Theorie zurückgreifen. Wissenschaftliche Tätigkeit erfolgt so in dezidiert gesellschaftsverändernder Absicht. Damit verkörpert Keupp ein ethos, eine wissenschaftliche Haltung, die die Zusammenführung wissenschaftlichen Erkenntnisstrebens mit dem auf die gesellschaftliche Praxis zielenden Veränderungswillen in Verteidigung des schwachen Subjektes legitimiert.

Ist es dieses Ethos, mit dem sich die Mitarbeiter/innen der Reflexiven Sozialpsychologie so stark identifizierten? Mein akademisches Selbstverständnis und meinen wissenschaftlichen Entwicklungsweg hat es jedenfalls tiefgreifend geprägt. Natürlich war und ist mir dies nicht immer so bewusst, wie es sich hier darstellt. Umso mehr überrascht es mich immer wieder (und sollte mich doch eigentlich nicht überraschen), wenn ich bei so vielen Stationen dieses Weges auf Spuren von Heiner Keupp treffe: analytisch-theoretische Ansätze und methodische Werkzeuge, empirische Befunde und praxisbezogene Empfehlungen, die patchworkartig zusammengesetzt werden können, um in Bezug auf eine anstehende Fragestellung zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Aktuell bin ich bei diesem Puzzle-Lösen an einer weiteren spannenden Stelle angelangt - und dort ein weiteres Mal auf Heiner Keupp gestoßen: bei theoretischen und methodologischen Überlegungen zu partizipativer Forschung, einer Forschung, die er schon damals in der schwul-lesbischen Arbeitsgruppe engagiert begleitete. Doch was heißt eigentlich Partizipation im Hinblick auf die Frage nach der Bedeutung der Aussage "Ich bin schwul.", wenn eben dieses "ich" selbst in Frage steht und sich die Community, die es doch zu beteiligen gelte, zusehends auflöst? Was würde es wohl bedeuten, wenn wir, wie Foucault (1981) einmal forderte, anfingen, schwul zu werden?

Literatur

Butler, J. (1991). Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Butler, J. (1995). Körper von Gewicht. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Foucault, M. (1977). Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Foucault, M. (1981). Freundschaft als Lebensform. In Ders. (2005), Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden. Band IV: 1980-1988 (S. 200-206). Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Foucault, M. (1984). Sex, Macht und die Politik der Identität. Ein Gespräch mit B. Gallagher und A. Wilson. In Ders. (2005), Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden. Band IV: 1980-1988 (S. 909-924). Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Gamson, J. (2003). Sexualities, Queer Theory, and Qualitative Research. In N. Denzin & Y. Lincoln (Eds.), The Landscape of Qualitative Research. Theories and Issues (pp. 540-568). Thousand Oaks: Sage.

Kashubeck-West, S. & Szymanski, D. M. (2008). Risky Sexual Behavior in Gay and Bisexual Men: Internalized Heterosexism, Sensation Seeking, and Substance Use. The Counseling Psychologist, 36(4), 595-614.

Keupp, H. (1976). Abweichung und Alltagsroutine. Die Labeling-Perspektive in Theorie und Praxis. Hamburg: Hoffmann und Campe.

Keupp, H. (2008). Gesundheitsförderung als Identitätsarbeit - Grundlagen der Salutogenese. Abgerufen am 12.12.08 von http://www.ipp-muenchen.de/texte/keupp_muenster_08.pdf.

Keupp, H. (Hrsg.) (1993). Zugänge zum Subjekt. Perspektiven einer reflexiven Sozialpsychologie. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Keupp, H. et al. (1999). Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Reinbek: Rowohlt.

Knauss, F. (2007, 11. November). Politische Wissenschaft: "Gender Studies" stehen hoch im Kurs. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 45, 6.

Langer, P. C. (2004). Express Yourself! Gender, Pop und Postmoderne in der deutschen Gegenwartsliteratur, Recherches Germaniques, 34, 171-192.

Langer, P. C. (2009). Beschädigte Identität. Die Hintergründe sexuellen Risikoverhaltens schwuler und bisexueller Männer. Wiesbaden: VS-Verlag.

Lemke, T. (1997). Eine Kritik der politischen Vernunft - Foucaults Analyse der modernen Gouvernementalität. Berlin, Hamburg: Argument.

Meyer, I. H. (2003). Prejudice, Social Stress, and Mental Health in Lesbian, Gay, and Bisexual Populations: Conceptual Issues and Research Evidence. Psychological Bulletin, 129(5), 674-697.

Plöderl, M., Sauer, J. & Fartacek, R. (2006). Suizidalität und psychische Gesundheit von homo- und bisexuellen Männern und Frauen - Eine Metaanalyse internationaler Zufallsstichproben. Verhaltenstherapie & Psychosoziale Praxis, 38(3), 537-558.

Roseneil, S. (2007). Queer Individualization: The Transformation of Personal Life in the Early 21st Century. Nordic Journal of Women's Studies, 15(2-3), 84-99.

Roseneil, S. (2008). Neue Freundschaftspraktiken. Fürsorge und Sorge um sich im Zeitalter der Individualisierung. Mittelweg 36(3), 61-74.

Stall, R., Mills, T. C., Williamson, J., Hart, T., Greenwood, G., Paul, J., Pollack, L., Binson, D., Osmond, D. & Catania, J. A. (2003). Association of Co-occurring psychosocial health problems and increased vulnerability to HIV/AIDS among urban men who have sex with men. American Journal of Public Health, 93(6), 939-942.

Szymanski, D. M. (2009). Examining Potential Moderators of the Link Between Heterosexist Events and Gay and Bisexual Men's Psychological Distress. Journal of Counseling Psychology, 56(1), 142-151.

Tomso, T. (2008). Viral Sex and the Politics of Life. South Atlantic Quarterly, 107(2), 255-285.

Autor

Dr. phil. Phil Langer
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Phil Langer, Dr. phil., seit August 2009 im Forschungsschwerpunkt "Auslandseinsätze der Bundeswehr" am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in Strausberg bei Berlin tätig. Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Kompetenz, Qualitative Methoden, Gender, Nationalsozialismus und Holocaust.



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